Nein, mit nur zwei Schlägen, wie zuletzt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, ist König Hubert Handing am Freitagabend für den Fassanstisch beim ersten Oktoberfest der St. Hubertus Schützengilde Rietberg nicht ausgekommen. Ein paar mehr Schläge benötigte er schon. Das tat der famosen Stimmung aber keinen Abbruch.

345 bestens gelaunte und mit Lederhose und feschem Dirndl bekleidete Gäste haben am Freitagabend eine große Party gefeiert. Die Gilde-Schützen hatten eine Halle auf dem Betriebsgelände des Tiefbauunternehmens Hark in eine echte Oktoberfest-Location verwandelt. Statt auf das schützentypische Grün setzten die Verantwortlichen auf Blau und Weiß – ebenso, wie es das große Oktoberfest in München es vorgibt.

Zu zünftiger Musik der Rietberger Jäger und anschließend von DJ Jan Wienhues feierten die Besucher schon früh am Abend auf den Bänken und Tischen. „Der Zuspruch und die sensationelle Stimmung haben all unsere Erwartungen übertroffen“, sagte der Vorsitzende der Rietberger Schützen, Stefan Kay. Erstmals hatte die Gilde zu dem großen Oktoberfest eingeladen. Nach der mehr als gelungenen Premiere dürfte es vermutlich nicht die letzte Auflage gewesen sein.

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