Abschied von drei verdienten und langjährigen Offizieren

Im Rahmen ihrer ersten Versammlung in diesem Jahr hat das Offizierscorps der St. Hubertus Schützengilde Rietberg drei langjährige und verdiente Offiziere aus dem aktiven Dienst verabschiedet: Rudi Wiglinghoff, Hans-Günter Kochtokrax und Manfred Descher. Über Jahrzehnte hinweg haben sie mit großem persönlichen Einsatz das Vereinsleben der Gilde geprägt – unter anderem als Träger des Schellenbaums.

Rudi Wiglinghoff trat 1985 in das Offizierscorps ein und war zuletzt im Rang eines Oberstleutnants der dienstälteste aktive Offizier. Über mehr als vier Jahrzehnte engagierte er sich in zahlreichen Bereichen der Gilde – von Arbeiten auf dem Schützenplatz bereits am früheren Standort an der Bokeler Straße bis hin zur Planung und Umsetzung des Umzugs an die Teichwiesen.

Viele Jahre war er außerdem Teil des Schellenbaum-Teams, im Schießsport aktiv und zuletzt auch maßgeblich am Betrieb des Schützenheims beteiligt. Für seine Verdienste wurde er unter anderem mit dem Verdienstorden, dem Großen Verdienstorden, dem Silbernen Verdienstkreuz, dem Hohen Bruderschaftsorden sowie 2015 mit dem Sankt-Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet.

Hans-Günter Kochtokrax, der 1986 in das Offizierscorps berufen wurde, durchlief ebenfalls die komplette Offizierslaufbahn und wurde 2019 zum Oberstleutnant befördert. Vielen ist er vor allem als langjähriger Träger des Schellenbaums bekannt. Darüber hinaus brachte er seine Fähigkeiten bei zahlreichen Arbeiten rund um Heim und Veranstaltungen ein und wirkte maßgeblich an der Neugestaltung des heutigen Throns mit.

Auch bei vielen gemeinschaftlichen Aktivitäten und Veranstaltungen war er über viele Jahre hinweg eine verlässliche Stütze. Für sein Engagement erhielt er den Verdienstorden, den Großen Verdienstorden, das Silberne Verdienstkreuz sowie 2013 den Hohen Bruderschaftsorden. 2008 grüßte er an der Seite von Ulla Göke als König der Gilde.

Manfred Descher wurde 1990 zum Unteroffizier befördert und absolvierte ebenfalls die gesamte Offizierslaufbahn bis zum Oberstleutnant, zu dem er 2024 ernannt wurde. Viele Jahre engagierte er sich gemeinsam mit seinen Kameraden beim Schellenbaum und war darüber hinaus bei unzähligen Arbeitseinsätzen rund um die Gilde im Einsatz – sei es bei Transporten, Auf- und Abbauarbeiten oder organisatorischen Aufgaben.

Für seine Verdienste wurde auch er mit dem Verdienstorden, dem Großen Verdienstorden, dem Silbernen Verdienstkreuz sowie 2018 mit dem Hohen Bruderschaftsorden ausgezeichnet. Ein besonderes Erlebnis war zudem sein Königsschuss im Jahr 2022 in seiner Wahlheimat Assinghausen.

Oberst Hubert Handing würdigte in seiner Ansprache insbesondere den gemeinsamen Einsatz der drei Offiziere für die Kameradschaft und den Zusammenhalt im Corps: „Ihr habt über viele Jahre dazu beigetragen, dass unsere Gemeinschaft nicht nur besteht, sondern lebt.“

Zum Abschied richtete er außerdem seinen Dank an die drei Kameraden mit den Worten: „Mit eurem Engagement, eurer Verlässlichkeit und eurem Humor habt ihr unser Offizierscorps geprägt – dafür gebührt euch unser aufrichtiger Dank.“

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