Große Freude im Rietberger Schützenland: Die sieben Bruderschaften und Gilden haben den gemeinsamen Zuschlag für die Ausrichtung des Bundesfestes 2024 erhalten. Die Entscheidung über das höchste Fest der Grünröcke im Bund Historischer Schützen gab der Bundesvorstand am Sonntagnachmittag auf der Bundesvertreter-Versammlung in Leverkusen bekannt.

Dem Organisations-Team um Diözesan-Bundesmeister Mario Kleinemeier aus Westerwiehe, Rietbergs Gilde-Chef Stefan Kay und Mastholtes Stellvertretenden Brudermeister Christoph Ahrens stand die Freude über den Zuschlag ins Gesicht geschrieben. „Die Mühen im Vorfeld haben sich gelohnt. Wir freuen uns riesig, diese ehrenvolle Aufgabe wahrnehmen zu dürfen“, sagte Kleinemeier im Anschluss an die von 700 Schützen aus dem gesamten Bundesgebiet besuchten Versammlung.

„Es wird das nächste Gemeinschaftsprojekt aller sieben Rietberger Vereine nach dem Bundesköniginnentag 2010“, sagte Stefan Kay. Auch dieses Mal bereiten die sechs Bruderschaften und die Rietberger Gilde die Großveranstaltung Hand in Hand vor. „Jeder Verein wird einen Bereich organisieren. Wir drei halten dann die Fäden zusammen“, fügte Christoph Ahrens hinzu. Auch Bürgermeister Andreas Sunder freute sich über den Zuschlag: „Eine bessere Werbung für unsere Stadt als diese deutschlandweit in Schützenkreisen viel beachtete Großveranstaltung kann man sich kaum vorstellen“, sagte der erste Bürger der Stadt Rietberg in Leverkusen.

In den kommenden Wochen werde man die bislang losen Planungen verfeinern und weiterdenken. Fest steht: Das Fest soll am zweiten oder dritten Wochenende im September 2024 stattfinden. Den genauen Termin will das Gremium gemeinsam mit dem Bundesvorstand auch von Terminen anderer Veranstaltungen in der Nähe, wie etwa dem Katharinenmarkt in Delbrück, abhängig machen. Das Festgelände soll aller Voraussicht nach auf der Multifunktions-Wiese im Parkteil Neuenkirchen im Gartenschaupark aufgebaut wird. „Dort haben wir schlichtweg am meisten Platz für das rund 3000 Quadratmeter große Zelt“, teilte Mario Kleinemeier weiter mit. Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen soll laut vorläufigen Planungen auf dem Rietberger Schützenplatz abgehalten werden, von dort könnte sich der große Umzug mit rund 20.000 zu erwartenden Teilnehmern vom Südtor her durch die Rathausstraße über die Bahnhof- und Stennerlandstraße zum Festgelände schlängeln.

Doch bevor es in die weiteren Planungen geht, haben die Rietberger Schützen am Sonntag erst einmal ordentlich auf den Zuschlag angestoßen. Im Alten Graf, der Vereinsgaststätte der Rietberger Gilde, feierten die Grünröcke gemeinsam bis tief in die Nacht. Und auch wenn bis September 2024 noch viel Zeit ins Land zieht, wollen die Verantwortlichen noch am heutigen Montag in die Feinplanungen einsteigen. Denn: „Es gibt noch viel zu tun“, sagte Mario Kleinemeier. Alle Fortschritte können Interessierte ab sofort auf der Facebook-Seite www.facebook.com/bundesfest2024 verfolgen.

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