Es war der mit Spannung erwartete Höhepunkt der diesjährigen Generalversammlung: die Vorstellung des neuen Konzepts für das Rietberger Schützenfest. Und tatsächlich präsentierten die Verantwortlichen einige Neuerungen. Ein neues Zelt und ein veränderter Ablauf sollen das Fest wieder beleben.

„Wir wollen ein Fest für alle Generationen schaffen. Zuletzt gab es durch die Aufteilung des Zelts eher mehrere kleinen Feste, aber nicht das große Ganze“, sagte Holger Hanhardt bei der Vorstellung der Neuerungen. Der König der Gilde aus dem Jahr 2016/2017 hatte sich bereit erklärt, den Findungsprozess zu begleiten. Mehr als 80 Vorschläge, Anregungen und Ideen der Mitglieder und Festbesucher galt es in einem Gremium zu sichten, zu besprechend und auszuwerten.

Gebannt hörten die anwesenden Mitglieder den Ausführungen zu.

So wollen die Gilde-Schützen in diesem Jahr einiges anpacken. Sowohl beim Aufbau beispielsweise der Getränke- und Essensstände auf dem Platz als auch beim Aufbau des Zelts wird es Neuerungen geben. Auch der Festablauf am Sonntag wurde überarbeitet. „Wir sind uns sicher, dass wir damit den Nerv der Zeit treffen und unser Fest wieder attraktiver für Besucher und Mitglieder gestalten können“, sagte der Vorsitzende Stefan Kay.

„Hubertus-Keller“ und neuer, größerer Biergarten als Highlight

Um Neues zu schaffen, müsse man sich wohl oder übel aber auch von liebgewordenen Dingen trennen, unterstrichen die Verantwortlichen. So wird es den Biergarten im Zentrum des Festzelts in dieser Art nicht mehr geben. Stattdessen gibt es eine solche, viel größere Fläche an der Giebelseite zur Vogelstange ausgerichtet. Zudem entsteht im Inneren der „Hubertus-Keller“, eine dementsprechend gestaltete Bar, in der es unter anderem Zehn-Liter-Fässer für Gruppen geben wird. Auch Wein und Sekt sollen dort ausgeschenkt werden.

„Wichtig war es uns, dass der Thron wieder in den Mittelpunkt des Festes und des Zelts rückt“, unterstrich Holger Hanhardt. Zudem sollen alle Generationen drinnen und draußen gemeinsam feiern. „Mit dem nun geöffneten Zelt wird uns das gelingen“, zeigten sich die Verantwortlichen optimistisch. Alle Details werden in den kommenden Tagen und Wochen weiter ausgearbeitet und dann Stück für Stück vorgestellt.

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