Zweite Kompanie holt den Kompanie-Pokal zurück

Die Zweite Kompanie ist zurück an der Spitze: Nach einjähriger Unterbrechung sicherte sie sich beim diesjährigen Kompanie-Pokal-Schießen der St. Hubertus Schützengilde Rietberg erneut den begehrten Wanderpokal sowie 30 Liter Freibier der Hohenfelder Brauerei. Mit 484 Ringen verwiesen die Schützen die Jungschützen (473 Ringe) sowie die Erste Kompanie (470 Ringe) auf die weiteren Plätze. Im vergangenen Jahr hatte die Stabskompanie den Wettbewerb noch überraschend für sich entschieden. Mit dem diesjährigen Erfolg unterstreicht die Zweite Kompanie einmal mehr ihre Rolle als Dauersieger des traditionsreichen Wettbewerbs.

Auch in den Einzelwertungen wurden starke Leistungen erzielt. Bei den Jungschützen setzte sich Tobias Kloock mit 96 Ringen durch. Da auch Jonas Depenbusch 96 Ringe erreichte, musste der Teiler über den Sieg entscheiden. Hier hatte Kloock mit einem 100,5-Teiler knapp die Nase vorn.

Besonders eng ging es in der Stabskompanie zu: Gleich drei Schützen erzielten jeweils 93 Ringe. Am Ende entschied ebenfalls der Teiler über die Reihenfolge. Manuel Mertens gewann vor Maik Aufderheide und Julia Schulte-Döinghaus.

In der Damenkompanie sicherte sich Claudia Fechner mit starken 97 Ringen den ersten Platz. Ebenfalls 97 Ringe erzielte Florian von Tiesenhausen und gewann damit die Wertung der Ersten Kompanie. Bei den Senioren der Ersten Kompanie setzte sich Günter Ewers mit 78 Ringen durch.

Für die Zweite Kompanie gewann Bernd Eusterbrock mit 97 Ringen die Einzelwertung, während sich bei den Senioren Arnim Regenberg mit hervorragenden 98 Ringen den Sieg sicherte. Den Schülerkompanie-Pokal sicherte sich Lenya Schönemann mit 81 Ringen.

Beim Schätzpokal, der gemeinsam für Jungschützen und Stabskompanie ausgeschossen wurde, bewies Laura Behnke das beste Augenmaß: Sie schätzte 95 Ringe und traf das Ergebnis exakt. Premiere feierte in diesem Jahr zudem das Glücksrad-Schießen. Dabei wurden drei Schüsse mit zwei Drehungen am Glücksrad kombiniert. Mit 29 geschossenen und 20 erdrehten Punkten erreichte André Nordmann 49 der maximal 50 möglichen Punkte und gewann die Erstauflage dieser besonderen Wertung.

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